Alexander Rismann:
Schwächen muss man managen.

Ein Erfahrungsbericht zum Umgang mit Zeitdruck

Schon zu Beginn meiner Ausbildung bin ich mit einem besonderen Wirkungsprinzip konfrontiert worden und zwar „Stärken stärken, Schwächen managen.“. Mein Chef ist ein Mensch, der vollkommen davon überzeugt ist, dass jegliche Arbeit, Schwächen „auszumerzen“, verschwendete Zeit ist, da man Schwächen so oder so nicht komplett aus der Welt schaffen kann. Deshalb versuchen wir bei uns, die Mitarbeiter und auch bereits die Azubis in ihren jeweiligen Stärken zu fördern, um das Beste aus jedem Einzelnen herauszuholen. Bei Schwächen wird in den Mitarbeiter-Gesprächen überlegt, wie damit besser umgegangen werden kann, sofern dazu überhaupt eine Notwendigkeit besteht.

Mich hat diese Haltung bewegt, da sie meiner Erfahrung nach zu einem wesentlich besseren Arbeitsklima und somit auch zu Spaß an der Arbeit führt. Durch diese Erfahrung konnte ich auch mein Zeitmanagement in meinem berufsbegleitenden Studium verbessert. Es gab ein Modul, das mir überhaupt nicht lag. Da es sich inhaltlich um keine Kernkompetenz für meinen beruflichen Alltag handelte, habe ich versucht, diese Schwäche so zu managen, dass mein zeitlicher Aufwand möglichst gering blieb. Den Fokus habe ich vor allem auf die Module gelegt, die mir lagen, und so konnte ich den bestmöglichen Notendurchschnitt am Ende herausholen. Das hat mir definitiv gezeigt, dass das Wirkungsprinzip „Stärken stärken, Schwächen managen.“ überall einsetzbar ist.

Dies ist der Erfahrungsbericht von Alexander Rismann zum Umgang mit Zeitdruck. Alexander Rismann arbeitet für creditreform in Hagen.

Hat dich der Erfahrungsbericht inspiriert? Frag dich doch am besten mal selbst:

  • Wie gehe ich mit persönlichen Schwächen von mir um?
  • Wo sehe ich konkrete Schwierigkeiten im Umgang mit Zeitdruck?